Nachsuchegespanne des KJV Kempten

Im Zweifel: Stelle markieren, nicht nachgehen, Gebiet nicht zertreten und ein Nachsuchegespann kontaktieren.
Nachsuche & Soforthilfe

Im Ernstfall zählt vor allem ruhiges und sauberes Handeln.

Nach einem Wildunfall oder einem unsicheren Schuss sollte die Stelle gesichert und ein passendes Nachsuchegespann kontaktiert werden. Diese Seite gibt dir die wichtigsten Schritte direkt an die Hand und führt schnell zu den verfügbaren Kontakten.

1. Stelle markieren Anschuss- oder Unfallstelle deutlich kenntlich machen.
2. Nicht nachgehen Keine eigene Fährte legen und möglichst wenig vertrampeln.
3. Gespann kontaktieren Telefonisch melden und den Treffpunkt klar weitergeben.
Soforthilfe

Wildunfall / Nachsuche anfordern

Bitte Unfall- oder Anschussstelle markieren, nicht nachgehen, Ruhe bewahren und das Gebiet möglichst nicht zertreten.

  • Zeitpunkt und Fluchtrichtung merken
  • Wildart und sichtbare Zeichen notieren
  • Standort möglichst per GPS oder WhatsApp teilen
Dokumente

Formulare & Merkblätter

Praktische Unterlagen für Revier und Verkehr. Direkt öffnen oder auf dem Handy weiterleiten.

Hinweis: Den bisher verlinkten Eintrag zur Anschussmeldung habe ich hier bewusst entfernt, weil dafür in deinem Projekt aktuell keine Datei vorhanden ist.

So läuft’s ab

Kurz und klar – damit die Nachsuche schnell und sauber starten kann.

1

Markieren

Unfall- oder Anschussstelle markieren, zum Beispiel mit Band, Stock oder GPS-Punkt.

2

Nicht nachgehen

Möglichst nichts zertreten und keine eigene Fährte legen.

3

Infos sammeln

Zeit, Wildart, Fluchtrichtung und sichtbare Zeichen notieren.

4

Kontakt aufnehmen

Passendes Gespann oder einen Kontakt aus dem Verzeichnis anrufen.

5

Einweisen

Vor Ort kurz einweisen und den markierten Bereich ruhig zeigen.

6

Ruhe bewahren

Keine Hektik – Ruhe erhöht die Erfolgschance der Nachsuche deutlich.

Kurzfassung

Die wichtigsten Punkte fürs richtige Verhalten – die Liste ist bewusst kompakt und mobil gut lesbar.

Nach dem Schuss & am Anschuss
  • Bei Wild im „Knall“ im Anschlag bleiben und wenn nötig sofort sicher nachschießen.
  • Den Anschuss wie einen Tatort behandeln: markieren, sichern und so wenig wie möglich vertreten.
  • Die Fluchtfährte nur dann verfolgen, wenn du das Stück sicher verendet findest – sonst Gespann rufen.
  • Keinen Hund „nur zur Probe“ schnallen – das kann eine spätere Nachsuche deutlich verschlechtern.
  • Kein Zeichen am Anschuss bedeutet nicht automatisch Fehlschuss – der Hund soll entscheiden.
Welche Infos braucht das Nachsuchegespann?
  • Zeitpunkt, Ort, möglichst GPS-Punkt, Wildart und bekannte Richtung.
  • Was wurde gefunden – zum Beispiel Schweiß, Haar, Gewebe oder Knochensplitter.
  • Wie hat das Wild beim Schuss gezeichnet und wie ist es abgegangen.
  • Was wurde seitdem bereits unternommen – etwa gesucht, gegangen oder ein Hund geschnallt.
  • Treffpunkt klar absprechen und bei Bedarf Foto oder Standort senden.
Anschussmeldung – was sollte festgehalten werden?
  • Standnummer, Datum, Uhrzeit und Anzahl der Schüsse.
  • Name und Telefonnummer des Schützen.
  • Kontrollsuche oder Nachsuche sowie Anzahl beschossener Stücke.
  • Wildart, Altersklasse beziehungsweise Gewicht bei Schwarzwild.
  • Kaliber, Geschoss und gefundene Zeichen am Anschuss.
  • Fluchtrichtung, Blickrichtung und markante Punkte für eine kurze Skizze.
Organisation bei Gesellschaftsjagden
  • Klare Zuständigkeiten und einen zentralen Ansprechpartner benennen.
  • Anschüsse möglichst durch erfahrene Personen aufnehmen lassen.
  • Nachsuchen priorisieren, um Leiden zu minimieren und Erfolgschancen zu erhöhen.
  • Informationen am Streckenplatz oder Sammelpunkt sauber zusammenführen.

Unsere Nachsuchegespanne

Suche nach Ort, Name oder Kontaktweg und greife direkt auf Telefon oder WhatsApp zu.

Daten ändern oder neues Gespann aufnehmen

Bitte schickt Änderungen zu Telefonnummer, Ort, Hund oder Erreichbarkeit direkt an den Verband.

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